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Gesunde Fitmacher: Tipps & Rezepte für Berufstätige

"Man ist, was man isst" – in dieser Aussage steckt viel Wahres. Denn nur, wenn wir unseren Körper richtig füttern, ist er auch zu Höchstleistungen fähig. Allerdings sollte die Ernährung auch zum Arbeitstyp passen.



Tipps für verschiedene Arbeitstypen


Bauarbeiter-Typ

Klar brauchen Sie mehr Energie als andere – vor allem Kohlenhydrate sorgen für Nachschub. Das ist aber kein Freibrief, alles wahllos in sich hineinzufuttern. Gerichte wie Schnitzel mit Pommes enthalten viel Fett und setzen den Körper eher schachmatt. Warum nicht zum Beispiel mal Folienkartoffeln mit Quark? Das sind kleine Kraftpakete, genauso wie etwa Nudelgerichte, Reis oder Vollkornprodukte. Zusammen mit Gemüse oder Salat ein vollwertiges Mittagessen.


Schichtarbeiter-Typ

Wer nachts arbeiten muss, fordert seinem Körper viel ab. Wenn Sie Nachtschicht arbeiten, nehmen Sie am besten um etwa 19 bis 20 Uhr Ihr Abendessen zu sich. Gegen Mitternacht dürfen Sie sich dann eine kleine, leichte Hauptmahlzeit gönnen, zum Beispiel einen Teller Suppe mit Brot. Zwischen 4 und 5 Uhr gibt es einen Snack als zweite Nachtmahlzeit. Sofern es Ihren Schlaf nicht stört, können Sie nach der Schichtarbeit zu Hause noch ein kleines Frühstück einnehmen. 


Büro-Typ

Wer viel sitzt und sich wenig bewegt, (ver-)braucht nur wenige Kalorien. Daher sind Äpfel, rohe Gemüsesticks, ein paar Vollkornkekse oder ein Jogurt für zwischendurch eigentlich genug. Als Mittagsmahlzeit darf's etwas mehr sein, etwa ein Nudelsalat (mit hohem Gemüseanteil) oder ein (Vollkorn-) Brötchen mit magerem Schinken, Käse oder Ei. Wichtig: Essen Sie nicht nebenbei, sondern nehmen Sie sich bewusst Zeit fürs Essen. Nach der Pause sind Körper und Geist gestärkt und Sie können sich Ihren Aufgaben mit neuer Power widmen.   


Touring-Typ

Ständig auf Achse und kaum Zeit in Ruhe zu essen? Es gibt trotzdem andere Möglichkeiten, als die Fast-Food-Ketten neben der Autobahn anzusteuern. Fast jeder Supermarkt hat Salate im Angebot. Bäcker oder Metzger bieten belegte Brötchen an. Beachten Sie aber, dass Brotaufstriche wie Remoulade oder Mayonnaise viele versteckte Fette enthalten. Die Alternative: etwas von daheim mitnehmen. Dann weiß man nicht nur, was drinsteckt, man hat sein "schnelles Essen" außerdem sofort zur Hand, wenn sich der Hunger meldet.